| 20. April 2009 | |
Betreuungs- und BildungsangebotDie Gesellschaft verändert sich und das muss die Ortsgemeinde Saulheim bei der Erfüllung ihrer Aufgaben erkennen. Eine elementare Aufgabe und eine Investition in die Zukunft ist die Bildung unserer Kinder.
Jugend - Probleme und LösungenDas Saulheimer Jugendhaus wird lediglich an drei Terminen die Woche genutzt. Das Potential der Räumlichkeiten liegt weiter höher und die hohen Baukosten sprechen für eine ausdauerndere Nutzung Auf der einen Seite kann die Gemeinde weitere Mitarbeiter einstellen. Durch neue Gesichter mit anderen Schwerpunkten werden mehr unterschiedliche Jugendliche angesprochen. Auf der anderen Seite können die Nutzer des Jugendhauses es selbst in begleiteter Eigenverantwortung öffnen. Damit wird ein aktives Einbringen angeboten, die Öffnunszeiten ausgeweitet und die Wertschätzung wird durch die Identifizierung steigen. Die Ausrichtung des Jugendhauses kann mitbestimmt werden und ist damit eher den realen Bedürfnissen angepasst. Eine weitere Forderung der Saulheimer GAL ist die Anstellung eines Streetworkers für die Ansprache von Jugendlichen, die Angebote der Gemeinde oder der Vereine nicht wahrnehmen. Ein Streetworker kann auf VG-Ebene angestellt werden und von verschiedenen Gemeinden, in denen Probleme mit Jugendlichen gehäuft auftreten, in Anspruch genommen werden. Durch einen Streetworker werden Kontakte zu Jugendliche vor Ort geknüpft und Lösungsmöglichkeiten im Dialog moderiert. In Mainz läuft dieses präventive Programm in Zusammenarbeit von Stadt, Weisser Ring und der Polizei seit 1998 erfolgreich.
VerkehrVerkehr in Saulheim ist seit vielen Jahren ein Problem und steht zwar auf der Themenliste immer weit oben, nur Verbesserungen treten nicht ein. Die Verkehrsentlastung Ober-Saulheims vom Schwerverkehr lässt sich jetzt umsetzen, da mit dem Bau der Westspange Wörrstadt die Möglichkeit für ein LKW-Durchfahrtsverbot gegeben ist.
Dorferneuerung / StädtebausanierungDie Geschichte Machen statt planen Alter Ortskern – neue Chancen Dorferneuerung Ober-Saulheim
GewerbegebietDie Saulheimer Gewerbepolitik konnte ein Jahrzehnt lang mit „Pleiten, Pech und Pannen“ umschrieben werden. Im Gewerbegebiet tat sich nach der Ansiedlung der Post/DHL lange nichts mehr. Das lag einerseits an Untätigkeit der Gemeindeverantwortlichen, andererseits aber auch an der miserablen finanziellen Lage der Gemeinde. Es war der Gemeinde vom Landkreis untersagt worden, weitere Erschließungsmaßnahmen vorzufinanzieren. Eine Lösung zeichnete sich dann mit dem Entwickler MVV, Mannheim ab. Dieser Entwickler benötigte dann aber auch seine Zeit, um alle privaten Grundeigentümer zu überzeugen. Das tat die Entwicklungsfirma mit Erfolg, wie wir alle sehen können. Es gibt nach über einem Jahrzehnt endlich sichtbare Fortschritte und weitere Ansiedlungen sollen folgen. Wir begrüßen das außerordentlich. Dennoch muss nunmehr mit Augenmaß weiter entwickelt werden. Es ist jetzt vorrangige Aufgabe, die momentan vermarktbaren Flächen zu besiedeln. Damit sollte es dann aber auch gut sein. Wir fordern, die weiteren Planungen für den Ausbau des Gewerbegebietes u.a. in Richtung Nieder-Olm (Teil 4 und 5) rückgängig zu machen. Unser Gewerbegebiet wird in absehbarer Zeit nicht größer werden können. Wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Situation ist nicht damit zu rechnen, dass übermäßige Flächennachfragen an die Gemeinde herangetragen werden. Um den Grundstückseigentümern schnellstmöglich Handlungssicherheit zu geben, sollten daher die Planungen zu den Teilen 4 und 5 sowie Teil1, Erweiterung des Gewerbegebietes gestoppt werden.
WertstoffhofBeim Werstoffhof ist seit vielen Jahren Stillstand oder sogar eine Verschlechterung der Lage zu beobachten. Die Zuwegung wird von Jahr zu Jahr unzumutbarer, die Öffungszeiten sind nicht optimal. Vor allem die sinnlose Kleinmengenbegrenzung beim Grünschnitt führt immer wieder zu Auseinandersetzungen. Der Schredderplatz der schon vor Jahren auf dem benachbarten Gelände der alten Kläranlage eingerichtet werden sollte, wartet immer noch auf seine Einweihungsparty. Die Sanierung und Erweiterung ist Kreisangelegenheit, doch die Kreisverwaltung tut nichts. Auch die Einrichtung eines Schredderplatzes will der Kreis nicht finanziell unterstützen obwohl er dadurch die Grünschnitt-Containerkosten komplett einsparen würde. Die Zuwegung hingegen ist Gemeinde bzw. Verbandsgemeindeangelegenheit. Wir bleiben am Thema dran. Übrigens: Die Einrichtung des Wertstoffhofs geht auf eine Initiative der GAL aus dem Jahre 1989 zurück!
UmweltZwischen Ritter-Hundt-Straße, Sportanlage, Mühlbach und den Schrebergärten liegen die Mühlbachauen, ungenutztes von wenigen Wegen durchzogenes, größtenteils baum- und strauchloses, gemeindeeigenes Brachland. Die Geschichte ist schnell erzählt. Der Bau der Sportanlage verpflichtete die Gemeinde entsprechende Ausgleichsflächen zu schaffen und zu bepflanzen: die Mühlbachauen. Hierfür wurden auch umfangreiche und kostenintensive Planungen erstellt. Umgesetzt wurde davon bis heute nichts. Die Gemeinde ist ihren Verpflichtungen einfach nicht nachgekommen.
Saulheim „spazierbar“ machenBesucher der Gemeinde, aber auch Einwohner, stellen fest, dass es in Saulheim zu wenige Möglichkeiten gibt, zu verweilen. Im Sinne einer vernünftigen Fremdenverkehrsentwicklung sollte darauf geachtet werden, dass es in Saulheim genügend Ruhemöglichkeiten z.B. Sitzbänke, gibt. So wäre es jeder Zeit möglich, geeignete Rundspazierwege einzurichten, die wiederum an Plätzen vorbeiführen, an denen man verweilen mag und kann. Ohne großen Aufwand könnten die Spielplätze mit eingebunden werden. Ein schattiges Plätzchen mit Sitzmöglichkeit an der ein oder anderen Stelle würde viele Menschen animieren, den Ort zu Fuß zu entdecken. Wenn dann noch zusätzliche Papierkörbe an diesen Stellen installiert würden, wäre der Ort mit geringem finanziellem Aufwand sehr viel schöner und einladender.
Spielplätze in SaulheimMit den beiden Spielplätzen am alten Sportplatz und im Westring hat Saulheim zwei neue, attraktive Spielmöglichkeiten für Kinder hinzubekommen. Was aber passiert mit den bereits bestehenden ? Alte Spielgeräte werden teilweise ohne Ersatz abgebaut oder aber kosten- und zeitintensiv wieder aufbereitet. Die Attraktivität dieser Spielplätze lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Mitunter werden einige Spielplätze auch gar nicht mehr benötigt, weil die Alterstruktur sich in diesen Teilen der Gemeinde verändert hat. Um die Plätze dennoch attraktiv und für einen Besuch interessant zu halten, müssten Alternativen überlegt werden. Wie könnte das erreicht werden ? Es wäre z.B. möglich, auf den Spielplätzen Boule-Bahnen o.ä. anzulegen. Damit würden sich auch ältere Bürger angesprochen fühlen. Wenn diese Plätze dann noch in einen Rundspazierweg durch Saulheim eingebunden wären, hätten die Bürger und Besucher der Gemeinde viel mehr Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Weiterentwicklung des BahnhofbereichesEs hat sich viel getan am Saulheimer Bahnhof. Endlich ist dort eine Infrastruktur entstanden, die der großen Zahl der Bahnnutzer Rechnung trägt. Leider sind die beiden verbliebenen Gebäude (Bahnhofsgebäude und ehemaliges Raiffeisen-Lager) nicht mit in weitere Planungen einbezogen gewesen. Der Bahnhof muss als ein Schwerpunkt des Saulheimer Lebens angesehen werden. Die beiden Gebäude müssen daher in die weitere Entwicklung einbezogen werden. Wenn die Gemeinde keine finanziellen Mittel hat, die Gebäude zu erwerben, sollten dennoch sinnvolle Möglichkeiten überlegt werden. Was wäre mit einer „Bürger-Versteigerung“ im Sinne eines privaten Sponsoring ? Jeder Interessierte könnte für einen festzulegenden Betrag einen kleinen Teil des Bahnhofs erwerben (ähnlich wie Fußballvereine ihren Rasen pro Quadratmeter verkaufen) und würde z.B. mit Namensnennung am Gebäude erscheinen. Damit wäre ein Großteil der notwendigen Kosten für den Erwerb und die Sanierung zu begleichen. Die Einrichtung eines Ladengeschäftes im Erdgeschoss des Bahnhofgebäudes würde die Attraktivität des Platzes erhöhen. Ebenso wäre denkbar, dass nach der Sanierung der Lagerhalle dort Geschäfte einziehen könnten. Wir würden gerne weitere Ideen dazu mit den Bürgern diskutieren …
Informationspolitik, Bürgerbeteiligung und Mitverantwortung In fast keiner Gemeinde ist so wenig über das örtliche politische Geschehen bekannt wie in Saulheim. Das hat Tradition. Mit dem Vorwand, den Bürger interessiere das doch gar nicht, wurde eine permanente "Informationssperre" gerechtfertigt. Wer nicht gerade Abonnent der AZ Alzey ist, bekommt nichts mit. Und wer nichts weiß kann nicht urteilen oder gar mitbestimmen.
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| icht. | |
| Aktualisiert ( 27. Dezember 2009 ) |

